20 moderne Dating-Begriffe, die du kennen solltest

Dating hat heute eine eigene Sprache entwickelt. Wer sich auf Tinder, Bumble oder Instagram bewegt, begegnet ständig neuen Begriffen: Ghosting, Breadcrumbing, Benching oder Situationship. Doch was bedeuten diese Wörter eigentlich?
Dieses kleine Dating-Lexikon erklärt die wichtigsten Begriffe der modernen Dating-Kultur.
1. Ghosting
Plötzlich meldet sich jemand nicht mehr. Nachrichten bleiben unbeantwortet, Anrufe werden ignoriert – die Person verschwindet wie ein Geist aus deinem Leben.
2. Breadcrumbing
Jemand hält dich mit kleinen Nachrichten oder Likes warm, ohne echtes Interesse an einer Beziehung zu haben.
3. Benching
Du wirst auf der Ersatzbank gehalten. Die Person datet andere, hält dich aber als Option.
4. Situationship
Eine Verbindung zwischen zwei Menschen ohne klare Beziehungsdefinition.
5. Love Bombing
Eine Person überschüttet dich am Anfang mit Aufmerksamkeit und Komplimenten, oft um schnell emotionale Kontrolle zu gewinnen.
6. Orbiting
Nach dem Kontaktabbruch bleibt jemand trotzdem in deinem Social-Media-Umfeld und schaut deine Stories oder liked Beiträge.
7. Cushioning
Während einer Beziehung hält jemand bereits potenzielle neue Partner als emotionale „Sicherheitskissen“ bereit.
8. Pocketing
Du wirst vor Freunden oder Familie versteckt – die Beziehung bleibt geheim.
9. Zombieing
Jemand meldet sich plötzlich wieder, nachdem er dich zuvor geghostet hat.
10. Slow Dating
Ein Trend, bei dem Singles bewusst langsamer daten und sich Zeit für echte Verbindungen nehmen.
11. Micro-Cheating
Kleine Grenzüberschreitungen in Beziehungen, zum Beispiel flirtige Nachrichten mit anderen.
12. Kittenfishing
Eine mildere Form des Catfishing: Menschen stellen sich online leicht besser dar, als sie tatsächlich sind.
13. Hardballing
Beim Dating direkt klar kommunizieren, was man will – zum Beispiel eine feste Beziehung.
14. Soft Launch
Eine neue Beziehung wird subtil in Social Media angedeutet, ohne den Partner direkt zu zeigen.
15. Rizz
Ein Slang-Begriff für Charisma oder Flirtfähigkeit.
16. Digital Intimacy
Emotionale Nähe entsteht über Chats, Sprachnachrichten oder Videoanrufe.
17. Emotional Cheating
Emotionale Untreue ohne körperliche Affäre.
18. Swipe Fatigue
Mentale Erschöpfung durch Dating-Apps.
19. Green Dating
Dating mit Fokus auf Nachhaltigkeit und gemeinsame Werte.
20. Sober Dating
Dates ohne Alkohol – ein wachsender Trend besonders bei Gen Z.
FAQ
Warum gibt es immer mehr Dating-Begriffe?
Die Dating-Kultur verändert sich durch Social Media und Apps rasant. Neue Begriffe helfen, komplexe Beziehungssituationen zu beschreiben.
Warum sind Dating-Apps so prägend für Beziehungen?
Online-Dating verändert Erwartungen, Kommunikationsstile und die Geschwindigkeit, mit der Beziehungen entstehen oder enden.
Warum sollte man diese Begriffe kennen?
Wer die Sprache moderner Dating-Kultur versteht, erkennt schneller, was in einer Beziehung wirklich passiert.
Quellen
- https://www.pewresearch.org/internet/online-dating/
- https://www.psychologytoday.com
- https://www.statista.com